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Zehn Immobilien, fünf Tage, 2.000 Kilometer

  • vor 1 Tag
  • 2 Min. Lesezeit

Aktualisiert: vor 9 Stunden

Ein logistisch und fotografisch anspruchsvolles Fotoshooting


Manche Aufträge sind vor allem fotografisch anspruchsvoll. Und manche sind zusätzlich logistisch eine Herausforderung. Dieses Projekt war beides.


Für die Ehret+Klein AG aus Starnberg und deren Tochterunternehmen, die 3PM Services GmbH, durfte ich das deutschlandweite Immobilienportfolio fotografisch dokumentieren – zehn Liegenschaften an sieben Standorten, verteilt über die gesamte Republik. Hintergrund: Mit der Integration der 3PM Services in die ehret+klein Gruppe sollten sämtliche betreuten Objekte einheitlich und hochwertig in Bild und Luftaufnahme festgehalten werden.



Die Aufgabe


Zehn Immobilien – von München über Dresden, Fürstenwalde und den Großraum Berlin bis nach Herford und Köln. Gefordert waren Außenaufnahmen vom Boden und aus der Luft, in konsistenter Bildsprache, innerhalb eines eng gesteckten Zeitfensters.


Die Herausforderung dabei: Architekturfotografie lebt vom Licht. Wer zehn Objekte in fünf Tagen fotografiert, kann nicht an jedem Standort auf die perfekte Wetterlage warten. Die Tour musste also so geplant werden, dass Fahrstrecken, Tageslicht und Wetterprognosen an jedem Standort zusammenpassen.


Die Logistik: Eine Deutschlandrunde in fünf Tagen


Ein Objekt in München konnte ich vorab fotografieren – der Heimvorteil. Für die übrigen neun Liegenschaften habe ich eine Rundtour geplant: München → Dresden → Fürstenwalde/Spree → Berlin → Blankenfelde-Mahlow → Herford → Köln → München. Knapp 2.000 Kilometer, fünf Shootingtage, an jedem Tag zwei Locations.


Damit das aufgeht, wurde jede Etappe im Vorfeld durchgetaktet: Anfahrtszeiten, Sonnenstand am jeweiligen Objekt, die Drohnengenehmigungen und jeweiligen Regeln vor Ort und 14-Tage-Wettertrends für jeden einzelnen Standort. Am Ende hat der Plan gehalten – alle zehn Objekte konnten bei brauchbarem bis sehr gutem Licht fotografiert werden. Und dort, wo es dann mal nicht so ganz in Ordnung war, wurde der Himmel getauscht, der Kontrast angepasst und das Motiv hat eine frische positive Wirkung.




Die eigentliche Hürde: Fluggenehmigungen

Was von außen nach reiner Fahrerei aussieht, war in Wahrheit vor allem ein Genehmigungsprojekt. Fast alle Standorte lagen in Kontrollzonen oder in unmittelbarer Nähe eines Flughafens – Drohnenflüge sind dort nur unter Auflagen oder mit ausdrücklicher Freigabe möglich.


Besonders eindrücklich war die Wohnsiedlung in Blankenfelde-Mahlow, direkt südlich des Flughafens Berlin-Brandenburg: Während meine Drohne in geringer Höhe die Wohnanlage dokumentierte, zogen über ihr die startenden und landenden Maschinen des BER vorbei. Solche Flüge erfordern eine saubere Vorbereitung – Prüfung der Geo-Zonen, Einhaltung der Höhenbeschränkungen und die entsprechenden Freigaben, dazu die passende Versicherung und die nötige Erfahrung im kontrollierten Luftraum.


Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen „eine Drohne besitzen" und professionellem Drohnenbetrieb: Die Genehmigungslage zu kennen, rechtzeitig die richtigen Anträge zu stellen und vor Ort sicher und regelkonform zu fliegen, gehört bei solchen Projekten genauso zum Handwerk wie die Fotografie selbst. Hier bin ich sehr froh, mit einer darauf spezialisierten Firma für Genehmigungen für Drohnenflüge zusammenarbeiten zu können.



Das Ergebnis


Entstanden ist eine einheitliche, hochwertige Bilddokumentation des gesamten Portfolios – Bodenaufnahmen und Luftbilder, die die Objekte in ihrem städtebaulichen Kontext zeigen und ehret+klein und 3PM Services für Kommunikation und Reporting zur Verfügung stehen.



"Hier kommt vielleicht ein Zitat/Kundenstimme, oder?!"

Saskia Winterhoff, Marketingmanagerin Ehret+Klein AG






Sie planen eine Portfoliodokumentation?


Ob einzelnes Objekt oder deutschlandweites Portfolio: Ich übernehme die komplette Planung – von der Tourenlogistik über die Fluggenehmigungen bis zur konsistenten Bildsprache über alle Standorte hinweg.


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