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Zehn Immobilien, fünf Tage, 2.000 Kilometer

  • 13. Juli
  • 3 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 17. Juli

Ein logistisch und fotografisch anspruchsvolles Fotoshooting


Manche Aufträge sind vor allem fotografisch anspruchsvoll. Und manche sind zusätzlich logistisch eine Herausforderung. Dieses Projekt war beides. Genau deshalb hat es mich gereizt…


Für die Ehret+Klein AG aus Starnberg und deren Tochterunternehmen, die 3PM Services GmbH, durfte ich das deutschlandweite Immobilienportfolio fotografisch dokumentieren – zehn Liegenschaften an sieben Standorten, verteilt über die gesamte Republik. Hintergrund: Mit der Integration der 3PM Services in die Ehret+Klein Gruppe sollten zehn betreute Objekte einheitlich und hochwertig in Bild und Luftaufnahme festgehalten werden.



Die Aufgabe


Zehn Immobilien – von München über Dresden, Fürstenwalde und den Großraum Berlin bis nach Herford und Köln. Gefordert waren Außenaufnahmen vom Boden und aus der Luft, in konsistenter Bildsprache, innerhalb eines eng gesteckten Zeitfensters.


Die Herausforderung dabei: Architekturfotografie lebt vom Licht. Wer zehn Objekte in fünf Tagen fotografiert, kann nicht an jedem Standort auf die perfekte Wetterlage warten. Die Tour musste also so geplant werden, dass Fahrstrecken, Tageslicht und Wetterprognosen an jedem Standort zusammenpassen.


Die Logistik: Eine Deutschlandrunde in fünf Tagen


Ein Objekt in München konnte ich vorab fotografieren – der Heimvorteil. Für die übrigen neun Liegenschaften habe ich eine Rundtour geplant: München → Dresden → Fürstenwalde/Spree → Berlin → Blankenfelde-Mahlow → Herford → Köln → München. Knapp 2.000 Kilometer, fünf Shootingtage, an jedem Tag zwei Locations.


Damit das aufgeht, wurde jede Etappe im Vorfeld durchgetaktet: Anfahrtszeiten, Sonnenstand am jeweiligen Objekt, die Drohnengenehmigungen und jeweiligen Regeln vor Ort und 14-Tage-Wettertrends für jeden einzelnen Standort. Am Ende hat der Plan gehalten – alle zehn Objekte konnten bei brauchbarem bis sehr gutem Licht fotografiert werden. Und dort, wo es dann mal nicht so ganz in Ordnung war, wurde der Himmel getauscht, der Kontrast angepasst und das Motiv hat eine frische positive Wirkung.




Die eigentliche Hürde: Fluggenehmigungen


Was von außen nach viel Fahrerei aussieht, war in Wahrheit vor allem ein Genehmigungsprojekt. Etliche Standorte lagen in Kontrollzonen oder in unmittelbarer Nähe eines Flughafens – Drohnenflüge sind dort nur unter Auflagen oder mit ausdrücklicher Freigabe möglich.


Besonders eindrücklich war die Wohnsiedlung in Blankenfelde-Mahlow, direkt südlich des Flughafens Berlin-Brandenburg: Während meine Drohne in geringer Höhe die Wohnanlage dokumentierte, zogen über ihr die startenden und landenden Maschinen des BER vorbei. Solche Flüge erfordern eine saubere Vorbereitung – Prüfung der Geo-Zonen, Einhaltung der Höhenbeschränkungen und die entsprechenden Freigaben, dazu die passende Versicherung und die nötige Erfahrung im kontrollierten Luftraum.


Genau hier zeigt sich der Unterschied zwischen „eine Drohne besitzen" und professionellem Drohnenbetrieb: Die Genehmigungslage zu kennen, rechtzeitig die richtigen Anträge zu stellen und vor Ort sicher und regelkonform zu fliegen, gehört bei solchen Projekten genauso zum Handwerk wie die Fotografie selbst. Hier bin ich sehr froh, mit einer darauf spezialisierten Firma für Genehmigungen für Drohnenflüge zusammenarbeiten zu können.



Das Ergebnis


Entstanden ist eine einheitliche, hochwertige Bilddokumentation des gesamten Portfolios – Bodenaufnahmen und Luftbilder, die die Objekte in ihrem städtebaulichen Kontext zeigen, und Ehret+Klein und 3PM Services für Kommunikation und Reporting zur Verfügung stehen.



Kundenstimme zu diesem Projekt

"Wir sind mit dem Ergebnis sehr zufrieden und froh, dass wir uns dazu entschieden haben, das Projekt mit Edzard umzusetzen. Die Aufnahmen zeigen auf spannende Weise, wie auch Bestandsimmobilien glänzen können, wenn man sie richtig in Szene setzt."

Saskia Winterhoff, Marketingmanagerin Ehret+Klein AG



Mein persönliches Fazit


Richtig gut möglich gemacht hat diese Tour mein dafür ausgestattetes Wohnmobil – mobiles Büro und Basislager in einem. Alles dabei und mit wirklich allem versorgt. So konnte ich unterwegs flexibel bleiben und Standorte wetterbedingt vorziehen oder tauschen, wo es die Entfernung hergab. Es waren lange Tage, die fotografisch voll ausgenutzt werden wollten – und ich war sehr froh, mich zwischendurch mit vorbereitetem Essen aus dem Kühlschrank versorgen zu können, statt unterwegs nach einer Möglichkeit suchen zu müssen.


Unterschätzt habe ich den Vorbereitungsaufwand: Tourenplanung, Sonnenstände, Genehmigungen und wochenlange Wetterbeobachtung. Dabei wieder viel gelernt. Genau solche Herausforderungen reizen mich aber – fünf sehr intensive Tage, die mir in ausgesprochen positiver Erinnerung bleiben.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön für dieses spannende Projekt und die wiederholt tolle Zusammenarbeit mit Saskia Winterhoff und Anna Händel von Ehret + Klein.







Sie planen eine Portfoliodokumentation?


Ob einzelnes Objekt oder deutschlandweites Portfolio: Ich übernehme die komplette Planung – von der Tourenlogistik über die Fluggenehmigungen bis zur konsistenten Bildsprache über alle Standorte hinweg.


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